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Behandlungskonzept
Multimodale Schmerztherapie

Ärztliche Behandlungen

Die Beurteilung der körperlichen Untersuchungsbefunde, die Überprüfung, ob weitere diagnostische Schritte notwendig sind, und die Erarbeitung eines angemessenen Krankheitsmodells sind fundamental für das Gelingen der Behandlung.

Oft ergibt eine Überprüfung der medikamentösen Therapie Möglichkeiten der Optimierung. Meistens können wenig wirksame oder im Verlauf der Behandlung nicht mehr notwendige Medikamente ausgeschlichen werden. Auch können häufig besser wirksame oder weniger nebenwirkungsreiche Wirkstoffe gefunden werden. Im Durchschnitt werden die Patienten bei uns mit etwa 25% weniger Medikamenten(kosten) entlassen.

Spritzen mit örtlichem Betäubungsmitteln können zur Lösung von chronischen Muskelverspannungen und einer Beruhigung des überreizten Schmerzsystems beitragen. Die Spritzen begünstigen auch eine schmerzarme und effektive Krankengymnastik und haben einen steigernden Effekt auf die Durchblutung und den Muskelstoffwechsel.

In hartnäckigen Fällen kann die Anlage eines Schmerzkatheter sinnvoll sein. Schmerzkatheter sind sehr dünne Kunststoffschläuche, über die mehrfach täglich ein verdünntes Lokalanästhetikum (örtliches Betäubungsmittel) an die entsprechenden Nervenstämme eingespritzt wird. Die Anlage erfolgt wenn möglich unter Sicht mit einem Ultraschallgerät.

Bei entsprechender Indikation können wir unter Röntgenkontrolle zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken Medikamente gezielt an Facettengelenke oder Nervenwurzeln injizieren.

Manualtherapeutische Behandlungen (Chirotherapie), Akupunktur und TENS-Behandlungen werden ebenfalls zur Schmerz- linderung und Funktionsverbesserung eingesetzt.

Die ärztlichen Behandlungsmöglichkeiten sind im Rahmen einer Krankenhausbehandlung größer als bei einer Rehabilitationsbehandlung.